Workshop Pubertät

für Eltern, Erziehungspersonen und Pädagogen

  • Drei Termine à 3 Stunden
  • Input
  • Partnerarbeit
  • Gruppenarbeit
  • Kreative Methoden
  • Rollenspiel
  • Fallbesprechung
  • Aufgaben zur Umsetzung
  • Reflexion der Aufgaben und Gespräche

Ziele des Workshops

  1. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Informationen über Phasen und Themen der Pubertät.
  2. Die TN reflektieren ihre eigenen Aufgaben und Erfahrungen und tauschen sich darüber aus.
  3. Die TN lernen Lösungsansätze kennen und probieren sie aus.
  4. Die TN erfassen die Bedeutung von liebevollem Umgang, Kreativität und Humor im Umgang mit den Jugendlichen.
  5. Die TN planen ein Fest für ihre Jugendlichen.
Workshop

Workshop

Workshop I

  1. Sich für das Thema und die Gruppe erwärmen.
  2. Anliegen sammeln, Ziele und Ablauf der Workshops klären.
  3. Phasen und Themen der Pubertät kreativ entwickeln und vorstellen.

Workshop II

  1. „Aktives Zuhören“ kennen lernen und ausprobieren
  2. so nicht : „Die typischen 12“ (aus „Familienkonferenz“)
  3. Gemeinsam Lösungsmöglichkeiten von Konflikten I entwickeln

Workshop III

  1. Aktives Zuhören – Erfahrungen austauschen
  2. „Win-Win Strategie“ ausprobieren
  3. Gemeinsam Lösungsmöglichkeiten von Konflikten II entwickeln

Referenz:

Pubertät
Workshop für Eltern

Unter uns

Unter uns

Auch in diesem Schuljahr, wie auch in den vergangenen beiden Jahren fand wieder im Konferenzraum der Schule ein dreiteiliger Workshop für Eltern zu dem heißen Thema Pubertät statt.
An drei Abenden befassten sich die interessierten Mütter und Väter in unterschiedlichen Settings mit den hautnahen Problemen des Miteinanders mit ihren heranwachsenden Kindern.

Nicht mehr Kind aber auch nicht erwachsen: Was soll ich tun, wenn mein Sohn sich wortlos zurückzieht? Was braucht die Tochter, die mit Freundinnen nachts unterwegs sein will? Wann mische ich mich ein und was erledigen die Jugendlichen am besten selber?

Für die Eltern war es spannend, sich zunächst an die eigenen Erfahrungen aus diesen stürmischen Zeiten zu erinnern – in der nächsten Sitzung erhielten sie Informationen zu den Phasen der Pubertät und trainierten in unterschiedlichen Zusammensetzungen das aktive Zuhören, eine einfache Methode, die es ihnen ermöglicht, ihren Heranwachsenden wertfreier und offener zu begegnen.

Fenna und Yao

Fenna und Yao

„Gar nicht so einfach“, war die einhellige Rückmeldung aus diesen Übungen, denn man ist es ja schließlich gewöhnt, schnelle Ratschläge aus dem reichhaltigen Erfahrungsschatz eines Erwachsenen zu verteilen. Jugendliche reagieren mit Abwehr auf diese Formen der elterlichen Belehrung, wollen ihre Wege selber finden durch den Dschungel ihrer Gefühle, auch und vielleicht gerade, weil man auf den Umwegen am meisten lernt?
Wann ist also Einmischung und wann Zurückhaltung gefragt?
Durch Rollenspiele und Gespräche in der Runde wurden die vier Säulen der Entwicklung sichtbar, auf die Jugendlichen ihre Entwicklung aufbauen: Familie, Schule, Freundschaften und Ziele.
Angesichts dieser Herausforderungen sind Eltern und Jugendliche gemeinsam herausgefordert, Regeln und Aufgaben zu entwickeln und auf ihre Einhaltung zu achten Eltern können Trost spenden und ihre Begleitung anbieten - aber das wichtigste ist, dass sie an ihren Jugendliche glauben: „mein Kind – und das wird es immer für mich bleiben – wird den richtigen Weg in die Erwachsenenwelt für sich finden, darauf vertraue ich“.

So ging auch dieser Workshop zu Ende mit viel Nachdenklichkeit aber auch neuem Mut und dem Wunsch, diese spannenden Zeit mit den Jugendlichen bewusst und humorvoll zu durchleben.

Gymnasium Oberalster Jahrbuch 2003