Pubertät

„Das Fieber der Zukunft“

„Jugend ist beständige Trunkenheit: Sie ist das Fieber der Zukunft“
La Rochefoucauld

Krise und Wachstum

Interaktiver Vortrag und Workshops

Future

Future

Interaktiver Vortrag
Powerpoint, circa 2 Stunden
Mit Interviews, Fragen und Diskussion, Anwesenheit und Vortragsparts von Jugendlichen möglich

Angesprochene Themen:

  • Biologische Phasen und Entwicklungsthemen
  • Gefahren und Chancen
  • Was brauchen Teenager?
  • Was brauchen Erziehungspersonen?
Highshool Kids

Highschool Kids

Ablauf:

  • Begrüßung und Vorstellung,
    Ziele des Abends und kleine Interviews
  • Eigene Pubertätserfahrungen
  • Übergang - Auszug aus dem Haus der Kindheit, Wann wirst du endlich erwachsen?
  • Mythos - von der „schönen Kindheit“
    Anpassung und Strukturenbildung, Aneignung vorgegebener Verhältnisse und Beziehungen, Triebschub in der Pubertät: Anpassung an die Kulturstruktur, innovative Mitarbeit an den sich verändernden Strukturen der Gesellschaft.
  • Pubertät, eine zweite Chance - in welcher die in der Kindheit zugefügten Schäden bis zu einem gewissen Grad wieder behoben werden können. Es entsteht die Fähigkeit auf der Basis von gelernten Beziehungsstrukturen Wandel zu gestalten. In traditionellen Kulturen spielen Übergangsrituale eine große Rolle. Bevor ein Mensch in ein anderes Lebensstadium wechselt, muss er oder sie ein Initiationsritual durchlaufen, der im Prinzip alle traumatischen Knoten der Vergangenheit löst und den Weg für die Zukunft frei macht. In der modernen Zivilisation sind diese Rituale verloren gegangen. Wir können aber für unsere Jugendlichen Möglichkeiten schaffen, bestehende Strukturen des Übergangs zu nutzen oder neue zu schaffen.
  • Hormonsausen – Welche tiefen Einschnitte im Leben eines Menschen werden durch die hormonellen Veränderungen eingeleitet?
Bärenfreundschaft

Bärenfreundschaft

  1. Hormonschub Geburt und Kindheit
  2. Hormonschub Pubertät
    Themen und Phasen (13 - 18)
    1. Körperliche Veränderungen, Erotik und Sexualität
    2. Kampf und Rebellion
    3. Rückzug, Isolation
    4. Gruppe
    5. Sehnsucht und Trauer
    6. Euphorie, Visionen
    7. Ablösung/Freiheitsstreben
  3. Hormonschub Wechseljahre
  • Jugendlicher Narzissmus – „Ich bin der/ die Größte!“
    Baustelle im Kopf und Körper, eine unumgängliche Voraussetzung, um sich auf die Welt einzulassen und sie -trotz ihrer überwältigenden Objektivität – zu verändern. Treibender Motor dieser Entwicklung sind die narzistischen Größen -und Allmachtsphantasien der Jugendlichen, welche die Herausforderungen an die Erwachsenen auf die Spitze treiben.
    Das Ende der Pubertät ist erreicht, wenn der Ablösungsprozess von der Familie gelingt, sowie die Allmachtsphantasien in Ausbildung und Arbeit auf den Boden geholt und in kreative Prozesse umgewandelt werden.
Dirtbike

Dirtbike

  • Risiken - riskantes Verhalten (Drogen, Essstörungen, süchtiges Verhalten, Grenzen erproben, Sexualität -und Beziehungsdramen, Suizidversuche.
    Der Ablauf der Pubertät entscheidet darüber, wie man im Verlauf seines Lebens mit Krisen wird umgehen können.
    10 – 15% der Kinder und Jugendlichen leiden an physischen und psychischen Störungen, wachsender Trend, Stresskrankheiten und Suchtverhalten nimmt zu.
  • Konflikte zwischen den Generationen
    Was brauchen Eltern und Teenager in der Pubertät? Von der Kontrolle zur Partnerschaft. Klagen über die Jugend , die einen unüberbrückbaren Gegensatz zwischen den Generationen behaupten, haben eine lange Tradition. Dagegen haben sich aber die Beziehungen innerhalb der Familien nicht wesentlich verschlechtert. 70-80% sind zufrieden mit Vater und Mutter.
  • Was hilft nicht?
    „Die typischen 12“ (nach Th. Gordon „Familienkonferenz“)
    ...befehlen, anordnen, kommandieren, warnen, ermahnen, drohen...
  • Was hilft?
    Die vier Säulen der Entwicklung
    Der/die Jugendliche übernimmt schrittweise Verantwortung in allen seinen/ihren Lebensbereichen
    • Familie
      Kommunikation, Regeln und Aufgaben
    • Schule
      Kommunikation, Leistung, Regeln und Aufgaben
    • Clique, Freundschaften und Liebesbeziehung
      Beziehungen beginnen, halten und lösen
    • Ziele
      Innere Bilder, Entwicklung von Ziele, Wege finden, Ziele erreichen, Erfolge feiern!
Dialog

Dialog

  • Im Kontakt und Dialog bleiben!
    • aktives Zuhören und Ich- Botschaften)
    • Regeln, die mitwachsen
    • Konsequenz und Klarheit, zu den eigenen Werten stehen
    • Verhandlungen über Rechte und Pflichten (win-win Strategie)
    • Zuneigung und Aufmerksamkeit zeigen
    • Rituale
    • gemeinsam das Fest des Erwachsenwerdens feiern
    • informelle und formelle Unterstützungssyteme
Spirituelle Suche

Spirituelle Suche

  • Spirituelle Suche – Was ist der Sinn meines Lebens? Möglichkeiten schaffen für Fragen nach Leben und Tod, Diskussion um Werte und Religion anbieten.
    Einweihung und Prüfung, „Das Große Fest“ (Konfirmation, Jugendweihe u.ä.)
  • „Das Große Fest“ – Abschied von der Kindheit nehmen, Begrüßung des Jugendalters, Rolle der peer group, Rausch und Ekstase, Verantwortung übernehmen.
  • Noch Fragen?
    Auf Ihre individuelle Fragestellung bezogen stelle ich gern für Sie einen Vortrag zusammen.
Angela Kling

Angela Kling

Referenzen

  • Familienzentrum Treuenbrietzen 2011
  • Gymnasium am Burgwall, Treuenbrietzen 2011
    Download als PDF: Abschlußbericht Projekt „Pubertät, Sexualität und Krebsprävention“
  • St.Petri Skole, Kopenhagen, Dänemark
  • Gesamtschule Walddörfer
  • Gesamtschule Bergstedt
  • Heinrich-Hertz-Gesamtschule
  • Gymnasium Oberalster
  • Begegnungsstätte Bergstedt
  • Saselhaus, Gesundheitszentrum
  • Gymnasium Rissen
  • Gesamtschule Benzenbergweg
  • Gymnasium Marienthal
  • Gymnasium Grootmoor
  • Familienbüro des Landkreises Gifhorn
  • Beiträge auf der Jahrestagung 07 08 09
    Des Vereins von Erziehern gefährdeter Jugend in Deutschland e.V.
  • NDR Familie / Partnerschaft | 04.10.2008 06:41 Uhr
    Wenn Kinder keine Kinder mehr sind - Tipps für Pubertierende und ihre Eltern
  • NDR Frauenforum 2010
  • Citi Parents der Citi Bank, Frankfurt/M. 2010
  • VHS Husum 2011
  • Landfrauenverein 2011