Angela Kling

Lehrerin, Supervisorin, Suchttherapeutin, Medienpädagogin, Lehrerfortbildnerin, Künstlerin und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Ich habe in vielen unterschiedlichen Formen mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und anderen Erziehungspersonen zusammen gelebt und gearbeitet:

Angela Kling
Angela Kling
  • Seit 2006 Leiterin der Agentur für Schulberatung im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg
    www.li-hamburg.de/agentur
  • Vorträge, Workshops
  • Coaching für Eltern und Jugendliche
  • außerschulische Jugendarbeit
  • Mädchengruppen
  • Müttergruppen
  • Lehrerfortbildung
  • Schulleitungsberatung
  • Beratung und Fortbildung in Auslandsschulen

Warum mache ich das?

Als Pädagogin und Beratungslehrerin wurde ich seit Beginn meiner Arbeit mit der Frage von Kollegen und Eltern konfrontiert: Was ist bloß mit unseren Jugendlichen los? Warum lernen sie nicht? Sitzen stundenlang vor dem Computer oder Fernseher, wehren sich gegen alle Ratschläge und Anregungen, sind frech bis unverschämt, betrinken sich, nehmen Drogen, essen nur Junk Food oder überhaupt nichts, übertreten Regeln und Gesetze, sprechen nicht mehr mit uns, schon gar nicht über sich oder Liebe oder Verhütung...!

Diese Klageliste ist beliebig zu verlängern.

Auf diese Fragen gibt es Antworten. Jugendliche geben Antworten, auf ihre Weise. Man muss sie nur hören wollen.
Der ehrliche Kontakt und Austausch mit Jugendlichen kann Erwachsenen viel von dem geben, was sie selbst schon verloren haben. Sie verändern ihre Elternrolle und gewinnen neue Freiheiten, die es zu gestalten gilt, das ist nicht immer einfach!

In meinen Workshops und Beratungen lernen wir hinzuhören, zu beobachten, die Antworten zu reflektieren, andere Verhaltensweisen auszuprobieren und - Geduld zu haben – mit uns und den Jugendlichen.
Wir tauschen Erfahrungen aus: was funktioniert in der Beziehung mit Jugendlichen heute ganz sicher nicht und was könnte morgen funktionieren?
Wie können wir in diesen Veränderungsprozessen flexibel das tun, was für alle Seiten notwendig ist: zuhören, Regeln aushandeln, sie erweitern und wieder abschaffen, wenn sie nicht mehr benötigt werden...

Immer geht es dabei um Wahrnehmung, Verständnis, Respekt und Kommunikationsbereitschaft auf beiden Seiten. Witz und Humor ist ein guter Begleiter durch diese Zeit.

Lebenslauf Angela Kling

STUDIUM

  • Germanistik, Romanistik und Philosophie in Frankfurt/M
  • Romanistik, Philosophie, Medizin in Reims/Frankreich
    Stipendium des DAAD
  • Bildnerisches Gestalten, Kunsthochschule für Gestaltung in Offenbach

WEITERBILDUNG

  • Medienpädagogin „Methoden bildnerischen Gestaltens“ Akademie Remscheid
  • Sozialtherapeutin, Betriebliche Sozial-und Suchtberatung, IKS Hamburg
  • Psychodramatikerin, Institut für Psychodrama, Köln
  • Supervisorin, Universität Hannover
  • weitere Fortbildungen: Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, provokative Gesprächsführung, Legasthenie, Traumarbeit, Energiearbeit u.a.

BERUFSERFAHRUNG

  • Deutscher Volkshochschulverband, Frankfurt/M. Intensivprogramm: Deutsch für Ausländer
  • Stadt Rüsselsheim, Jugendamt Kreative Jugendarbeit (Video, Theater, Photographie, Siebdruck)
  • Hofgemeinschaft Arpshof, Dierstorf/Nordheide Öffentlichkeitsarbeit, Seminarorganisation und Seminarleitung
  • Grundschule Tannenweg, Glinde
  • IKS, Institut für Kommunikation und Schulung in der Wirtschaft, Hamburg, Projektleitung und Dozententätigkeit in der Weiterbildung zum Sozialtherapeuten
  • Gesamtschule Walddörfer, Hamburg
  • Gesamtschule Bergstedt, Hamburg
  • Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Leiterin der Agentur für Schulbegleitung, Moderation, Schulentwicklung, Schulbegleitung, Lehrer-und Schulleitungsfortbildung
  • Universität Hannover, Abt. Weiterbildung Dozententätigkeit in der Supervisionsausbildung
  • diverse Stiftungen, freie und kommunale Träger Referentinnentätigkeit
  • Andere Tätigkeiten:
    Übersetzungen, Dolmetschen, Buchrezensionen, Lehrbuch- und Rundfunksprecherin am Hessischen Rundfunk, Vorträge, Seminare, eigene Veröffentlichungen, Videofilme, Ausstellungen, Therapie und Supervision
  • Sprachen: englisch, französisch, spanisch

AUSLANDSAUFENTHALTE

  • Hawaii Vortrag
  • Deutsche Schulen in Teneriffa /Porto/ Kopenhagen
  • Lima, Peru, Unterrichtstätigkeit am Humboldt Institut
  • Managua, Nicaragua, Teilnahme am Alphabetisierungsprogramm
  • Madrid, Spanien Projektarbeit an der Universität Madrid
  • Südindien, Features für den NDR

EHRENAMTLICHE TÄTIGKEITEN

  • Aufbau des Dritte-Welt-Kulturhauses in Frankfurt/M. Gründungs- und Vorstandsmitglied
  • Projekt „Frauen und Technik“ – Förderung durch die Hessische Landesregierung: Konzeptentwicklung, Projektleitung, Seminarorganisation
  • Vorstandsarbeit Hort an der Schule/Bergstedt

Multimedia und Filmproduktionen

  • „An die Vergessene“ Visionen von Frauen Macht und Liebe 1984
    Multimedia Angela Kling, Evelyn Judith 48 Min.,Frankfurt/M.
  • „Kein Luxus und keinen Idylle“ , Biologisch dynamische Landwirtschaft, poetischer Dokumentarfilm 1985, 38 Min., Arpshof/Nordheide
  • „...und es bewegt sich doch!“ Projektmesse ASH Frankfurt1983, 42 Min.
  • „Holunderweg“ 1983. Etüde Angela Kling, 5 Min.
  • „Zeit der Unruhe“ Porträt einer Startbahngegnerin
    Annette Ehrbeck, Norbert Büchner, Angela Kling, 40 Min., Frankfurt/M
  • „Ist die Eiszeit nur ein Traum?“ Performance, Edelgart Breitkopf 1983 Angela Kling 12 Min.
  • „Das Labyrinth“
    Abschlussseminar Bildnerisches Gestalten Akademie Remscheid 1983 22 Min.
  • „Ein Abend mit Audre Lorde“ Lesung in Basel, 1984 Aufzeichnung Angela Kling, 36.Min.

Veröffentlichungen

  • Pubertät , der Ratgeber für Eltern, 2010, A. Kling/E. Spethmann ,Humboldt Verlag
  • Mit der Schule auf große Fahrt gehen, A. Kling/ E. Spethmann, 2009,Schulmanagement konkret, Luchterhand
  • „Schulspezifische Fortbildungsplanung“ im Handbuch für Steuergruppen, A. Kling/E. Spethmann, Luchterhand 2009
  • Schulportfolio Qualifizierungsplanung, A. Kling/E. Spethmann Landesinstitut 2006
  • Schwangerschaft und Geburt, Fotos von Ruth Westerwelle mit Texten von Angela Kling
    Verlag Schwarze Katz
  • Temperaturkalender, A. Kling/Annette Koch, Nexus Verlag
  • Liebesindianer, Reisen nach Mittel-und Südamerika Gedicht und Linolschnitte
  • Reisen in ferne Oktobernebel, Gedicht, AZ Verlag
  • Und das Wasser gräbt sich unter die Steine, dreizehn schreibende Frauen, Verlag Schwarze Katz
  • Freiheit auch für Sackgassen, Gedicht, Hrsg. Joachim Astemer Az-Verlag
  • „Lilith“ in Bad Women, Hrsg. Bärbel Becker, BildLeseBuch, Elefanten Press 1989

Ausstellungen von Aquarellen – Photos – Masken

in Bremen, Hamburg, Frankfurt/M und Berlin

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